Nachlese: Freundeskreis unterstützt die Stadtbibliothek beim Vorlesetag am 17. November 2017

Am 17. November fand der 14. bundesweite Vorlesetag für Kinder von 4 bis 7 Jahren statt. Mehr als 173.000 Vorleserinnen und Vorleser haben sich in diesem Jahr beteiligt, darunter auch zahlreiche Prominente. So waren zum Beispiel die Tagesschausprecherin Linda Zervakis, die Kinderbuchautorin Kirsten Boie und die Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katharina Witt mit von der Partie.

Nicht ganz so prominent ging es im Bibliothekszentrum Klosterbau in Friedberg zu. Drei Mitglieder des Freundeskreises der Stadtbibliothek brachten dem jungen Publikum lustige und ernste Geschichten vom Struwwelpeter, Findus und Petterson, Henri dem Bücherdieb und einige von Paul Maars Erzählungen zu Gehör.

Christina Little, Christiane Schütz und Helmut Schilling gestalteten Ihre Lesungen interessant und abwechslungsreich. Und so lauschten die großen und kleinen Zuhörer ganz gebannt und waren sehr begeistert von den spannenden Geschichten. Am Ende bedankten sie sich mit einem dicken Applaus. Die Stadtbibliothek bedankte sich bei den Dreien mit einer besonderen Urkunde.

Bei der letzten Matinee des Freundeskreises im Oktober hatten sich die erwachsenen Beteiligten ihre Lieblingslektüre aus Kindertagen vorgestellt. Daraus entstand spontan die Idee, sich am Vorlesetag zu beteiligen und den Kleinsten vorzulesen und damit die eigene Freude am Lesen weiterzugeben.

Der Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung „Die Zeit“, der Stiftung Lesen und der Deutsche-Bahn-Stiftung. Er findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt. Ziel des Aktionstags ist es, ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens zu setzen, Begeisterung für das Lesen zu wecken und die Lesekompetenz der Kinder langfristig zu fördern.


Christiane Schütz und Helmut Schilling